Was hältst du davon,…
Aktualisiert: 6. Sept.
...dass Schwangere vermehrt selbst nach Informationen in Bezug auf ihre Schwangerschaft im Internet suchen und ihre gefundenen Informationen nicht mit ihrer Hebamme oder Gynäkologin/en besprechen? Dies ist eine neue Realität, in der wir angekommen sind und bei der wir genau hinschauen sollten.
Nachts um zwei, wenn deine Sorge größer ist als der Mut, um diese Uhrzeit noch jemanden anzurufen, ist die KI sofort erreichbar. Das ist grundsätzlich für viele allgemeine Fragen völlig in Ordnung. Für dich als besorgte Schwangere erst einmal eine Antwort, mit der du entweder beruhigt bist, oder dir klar wird, dass Handlungsbedarf besteht. Dies gilt allerdings nicht für alle Themen.
Wenn du z.B. eine Frage bezüglich einer Medikamenteneinnahme hast, dann lohnt sich ein zweiter Blick. Die Antworten der KI sind nicht rückverfolgbar auf verifizierte und aktuell gepflegte Quellen, das könnte ein Problem darstellen. Gerade in Situtationen, die für eine Baby im Bauch der Mama gefährlich werden können, ist es besser genauer vorzugehen. Frage lieber zuerst den Fachmann für Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit und frage anschließend die KI.
Genau für diese Situation gibt es embryotox.de, das Beratungszentrum der Charité für Medikamentensicherheit in Schwangerschaft und Stillzeit. Kostenlos, unabhängig für jeden Menschen aufrufbar und fachlich immer auf dem neuesten Stand. Es ist also in Ordnung allgemeine Fragen über die Schwangerschaft an die KI zu stellen. Aber bei der Frage nach Medikamenten hole dir dort deine Informationen, wo echtes Wissen und echte Erfahrung zusammenkommen, bei embryotox.de. Wenn der Text schwer verständlich für dich sein sollte, kannst du dafür die KI benutzen, weil sie dir an dieser Stelle wieder hilfreich sein wird. Zudem gibt sie oft super Zusatzimpulse. Bespreche dann die Antworten anschließend mit deiner Hebamme oder deiner/em Gynäkologin/en.


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